Ein großes "Danke" an die Cheerleader

Wörtlich bedeutet "Cheerleading" so viel wie "das Publikum zum Beifall führen!" In der Hinsicht haben die Cheerleader bei den Spielen der Sixers kein Problem. Ob in den Auszeiten oder sonstigen Pausen, kaum zeigen die Mädchen und auch einige Jungen ihre Figuren, so gibt es reichlich Beifall für die Cheerleader, der natürlich anhält im Spiel. Organisiert sind die Cheerleader bei Union Sandersdorf. Chefin ist Hanneke Korenman, die um die 40 Eleven unter ihren Fittichen hat. 1995 kam die gebürtige Holländerin an der Seite ihres inzwischen leider verstorbenen Ehemanns, der Arbeit wegen, nach Sachsen-Anhalt.

2003 begann die ehemalige Turnerin in Radegast mit dem Aufbau einer Cheerleader Truppe, die zunächst bei Fußballspielen aktiv war.2003 kam dann der organisatorische Anschluss an Union Sandersdorf. Zwischen fünf und einunddreißig Jahre alt sind die Cheerleader, Sohn und Tochter von Frau Korenman sind ebenfalls aktiv und Übungsleiter. Seit einigen Jahren begleiten die Cheerleader die Sixers. Einige Fragen an die Chefin:Cheerleading hat Elemente von Tanz und Akrobatik. Wer macht bei Ihnen die Choreographie?

Das mache ich selbst und der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Aber natürlich ist das am Ende Teamwork aller Übungsleiter.

 

Was ist das schwierigste Element?

 Auf jeden Fall die dreistöckige Pyramide, da muss alles zusammenpassen und keiner darf einen Fehler machen.

 

Wie haben Sie sich auf Cheerleading beim Basketball vorbereiten können?

Das war Zufall. Einmal im Jahr machen wir ein Trainingscamp und zufällig waren da als Ausbilder, die Übungsleiter, die das Cheerleading für die Hannover Tigers machten. Und da haben wir einige Dinge mitgenommen. Beispielsweise kniet sich die Truppe hin, wenn ein Spieler stürzt.

 

Und die Cheerleader versuchen den Gegner abzulenken, wenn er an der Freiwurflinie steht....

.....klar, das gehört dazu.

 

Basketball und Cheerleading passt prima zusammen...

 ...auf jeden Fall, wir haben es beim Fußball probiert, auch einen Ausflug zum Volleyball gemacht. Aber das hat nicht so richtig gezündet. Beim Basketball ist einfach mehr Stimmung in der Halle und auch Aktion. Das steckt an und wir haben längst auch ein Gefühl für Basketball bekommen.

 

Frau Korenman, vieles spricht dafür, dass die Sixers im nächsten Jahr in der Pro B spielen. Mit den Cheerleadern von Union?

Also erst einmal freuen wir uns über den Aufstieg. Aber klar, wenn uns Herr Leuschner weiter haben will, dann machen wir das. Wir sind froh, die Auftritte bei den Sixers zu haben, denn sonst gibt es ja nicht allzu viele Wettkämpfe für uns. Basketball und die Sixers, das sind für uns ganz wichtige Termine.

 

Frau Korenman, Sie leben über 20 Jahre in der Region, Ihre Kinder haben hier Wurzeln geschlagen. Hatten Sie Gedanken, mal wieder nach Holland zurückzukehren?

 Hatte ich, aber die Kinder wollen hier leben und das hält auch mich.

 

Was vermissen Sie in Sachsen-Anhalt?

Die Gelassenheit der Holländer...

 

Frau Korenman, Danke für das Interview und natürlich Danke an alle Mitglieder Ihrer Truppe, die Übungsleiter und natürlich auch die Eltern, die nicht zuletzt den "Fahrdienst" in unsere Halle gewährleisten. 

 

 Interview: Manfred Hoffmann, Foto: Jens Mattern

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