Weste bei Heimspielen soll weiter weiß bleiben!

Die Gäste aus Niedersachsen sind gute Bekannte aus den letzten ProB Zeiten.

Aber Wolfenbüttel wie auch die Sandersdorfer mussten erleben, dass der Fahrstuhl auch in die 1. Regionalliga nach unten gehen kann. Es spricht für beide Vereine, den Weg eine Etage hoch wieder geschafft zu haben und nun kommt es am Sonntag zum Wiedersehen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Beide Teams haben einige Ähnlichkeiten. Die Sixers starteten als Fusion dreier Vereine 2006, die Herzöge nahmen 2008 als Nachfolger der Wolfenbüttel Dukes den Spielbetrieb auf. Für Geschichtsbewusste ist natürlich bekannt, dass sowohl der Name Duke als auch Herzöge auf das Herrschergeschlecht der Welfen zurückgeht, die lange in Wolfenbüttel residierten. Wie die Sixers haben auch die Herzöge einen Kooperationspartner in der easyCredit BBL, die Löwen aus Braunschweig, was für den Sonntag eine große Anzahl von Nachwuchstalenten auf dem Spielfeld verspricht.

Trainer der Herzöge ist seit 2017 der Amerikaner Steven Esterkamp. In der noch jungen Saison musste er schon zwei kräftige Schläge einstecken. Erst erlitt sein Kapitän, Marius Pöschel, einen Bänderriss und dann verabschiedeten sich ohne Vorwarnung die Guards Aldin Medunjanin und Moritz Bothe. Der Kapitän ist wieder fit und für den Aufbau haben die Niedersachen den Spieler mit dem vermutlich längsten Vornamen der Liga verpflichtet. Elias Lamarr Olajuwon Osborne. Der Mann kommt aus Columbus in Ohio und hat zum Glück noch einen Spitznamen: Boo!

Die Herzöge gewannen ihr letztes Heimspiel gegen Münster mit 81:72, hatten aber einige Mühe mit dem Aufsteiger, der zur Halbzeit führte und zwei Minuten vor Ende noch einmal bis auf vier Punkte herankam. Elias "Boo" Osborne kam auf 20 Punkte und 5 Rebounds. Dejan Kovacevic, 2,10 m großer Centerhüne aus Würzburg, brachte es auf 15 Punkte und 10 Rebounds. Zu beachten auch Zweimetermann Moritz Hübner, der gegen Münster 10 Punkte warf und für 4 Assists sorgte. Weitere Leistungsträger sind der Point Guard Niklas Bilski mit durchschnittlich 13 Punkten und 5 Assists sowie Forward Luis Elias Figge (13,6 ppg).

Auch wenn die Herzöge derzeit mit sechs Punkten auf Rang 9 in der Tabelle liegen, sind sie für Headcoach Tomas Grepl "schon wegen ihrer Doppellizenzspieler ein harter Brocken."
Und die Sixers? Kooperationspartner MBC spielt am Freitag in Bremerhaven. Luka Petkovic hat nach wie vor muskuläre Probleme in der Wade, seine Spielmöglichkeiten sieht der Headcoach "bei Fünfzig zu Fünfzig." In Oldenburg haben die Sixers gezeigt, dass sie als Team das Fehlen der etatmäßigen Aufbauspieler kompensieren konnten.
Sprungball zum nächsten Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ist am Sonntag um 16:00 Uhr im SixersDome.

Text: Manfred Hoffmann

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