Niederlage in 3. Overtime: Sixers unterliegen 97:101!

Sixers unterliegen nach starker Leistung in einem denkwürdigen Derby.

Ersatzgeschwächt musste das Team mit  nur 9 Spielern antreten. Topscorer Ferdinand Zylka fehlte verletzungsbedingt,Anthony Okaos Sprunggelenk ist noch nicht auskuriert und Justin Smith musste sich noch Tags zuvor einer Behandlung am Knie in der Sportklinik am Weidenplan in Halle unterziehen. Kapitän Luka Petkovic reiste direkt aus Kroatien zum Spiel, seine Frau steht vor der Entbindung, die sich aber verzögert. Alles in allem keine optimalen Voraussetzungen für das Derby  in der Margon Arena.

  Mit Petkovic, Winterstein, Rahn, Smith und Papenfuss starten die Sixers in Dresden. Den Sprungball holen nicht unerwartet die Titans, die durch Sebastian Heck auch 2:0 in Führung gehen. Justin Smith holt sich einen Defensivrebound und gleicht per Distanzwurf aus. Die Gastgeber natürlich von der ersten Minute an mit starkem Einsatz gegen die Sixers. Nach vier Niederlagen letzte Saison in den Spielen gegen die Bitterfeld - Sandersdorf - Wolfener soll schliesslich endlich ein Sieg her. Dresden geht mit 9:6 in Führung, die Sixers antworten mit einem 6:0 Lauf und führen nach 4,30 Minuten mit 12:9.

     In den ersten Minuten auf Seiten Dresdens bereits gut im Spiel Centerhüne Georg Voigtmann (am Ende Topscorer 32 Punkte). Gut für die Sixers das BIG Man Anthony Okao auf die Zähne biss und sich trotz lädiertem Sprunggelenk in den Dienst der Mannschaft stellte. Nach seiner Einwechslung erzielt er seine ersten Punkte per Korbleger. Kein Team kann sich danach absetzen. Mit 18:18 enden die ersten 10 Minuten.  

     Im zweiten Viertel gehen die Sixers durch zwei Dreier von Winterstein und Jelic in Führung. Die Titans aber auch die Sixers in den folgenden Minuten mit Schwächen im Abschluss. 28:28 steht es nach sieben Minuten. Beim Stand von 32:29 für die Sixers gehen die Teams in die Kabinen, die Partie natürlich noch  völlig offen. 

    Headcoach Sebastian Ludwig startet ins dritte Viertel mit Winterstein, Rahn, Smith, Petkovic und Papenfuss. Sebastian Heck gleicht für die Titans aus. Die Sixers aber mit einer starken Phase in der sich besonders Petkovic und Smith auszeichnen Auf der Gegenseite ist es immer wieder Georg Voigtmann, der für Gefahr sorgt ob als Rebounder, Dreierschütze oder von der Freiwurflinie. Mit 53:48 können sich die Sixers einen knappen Vorsprung vor dem Schlussviertel erkämpfen. Wird er reichen?

     Bis eine Minute vor Schluss reichte die Führung der Sixers, es stand 76:72 für BSW. Ein Dreier von Palm brachte die Titans wieder bis auf einen Punkt heran. Luka Petkovic bekam zum Ende noch zwei Freiwürfe, er traf einen und Dresden kam im Gegenzug zum  77:77 Ausgleich. Verlängerung.

  Kann man diese Dramatik noch steigern? Marco Rahn bringt mit einem Dreier die Sixers in Front, nach fünf Minuten 85:85, zweite Overtime. Die Sixers  wieder in Führung, aber drei Sekunden vor Schluss steht es 92:92! Es gibt einen Freiwurf für die Sixers den Luka Petkovic trifft, der Kapitän wird anschliessend gefoult und bringt sein Team mit 95:92 in Führung. Die Restsekunde reicht Palm (26 Punkte) für einen verrückten Dreier. 95:95 Ende zweite Overtime. Wer behält die Nerven, wer hat noch die Power?

     Und das Glück? Es sind die Hausherren, die in den letzten Sekunden gegen aufopferungsvoll kämpfende Sixers ein 101:97 über die Zeit retten! Schade Sixers! Aber Kopf hoch nach dieser Leistung. Die Playoff Strasse ist noch breit!

 

Für die Sixers trafen: Petkovic 22, Rahn 19, Smith 18, Krstanovic 15, Okao 9, Winterstein 8, Jelic 3, Papenfuss 3

Text: Manfred Hoffmann

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