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BSW - Sixers
1.RLN: Tomas Grepl: "Laut war ich in der Halbzeit nicht!" PDF Drucken E-Mail
Freitag, 09. Dezember 2016 um 10:36 Uhr

93:85 gegen den Mitkonkurrenten Tigers Aschersleben klingt gut, aber zur Halbzeit lagen die Gäste nicht unverdient vorn und der Headcoach war kaum auf der Bank.

Tomas, gab es eine Standpauke in der Pause?

Besonders laut war ich nicht, aber ich habe den Jungs deutlich gesagt, was mir nicht passt in der Defense, die vielen kleinen Fehler.

Konkret...

...wenn in der Defense geswitcht wird, dann darf vom Gegner kein Spieler freikommen. Bei uns gab es viele Missverständnisse, dadurch kamen die Tigers unbedrängt zu Würfen und haben getroffen. So kann man kein Spiel gewinnen.

Und in der zweiten Halbzeit haben wir diese Fehler nicht mehr gemacht und haben dann am Ende auch verdient gewonnen. Ich bin ein Coach, der vom Spielfeldrand den Jungs helfen will, besonders dann, wenn ich merke, eine Vorgabe wird nicht umgesetzt. Dann hält es mich nicht auf der Bank. Aber unsere Spieler verstehen, was ich meine.

Markoc, Williams, Stankevicius und besonders Kordis sind zu Beginn des dritten Viertels förmlich explodiert. Und auf einmal saßen auch die Dreier...

...wir haben richtig Druck in der Defense gemacht, waren schnell und dann waren auch die Räume da. Ante will ja immer mit Dreiern Verantwortung übernehmen. Das war gegen die Tigers gut. Aber wir haben nur einen Ball und für das Laufen dieses Balles trägt Ante im Spiel Verantwortung. Körbe will ich eigentlich von Sandro, den Centern oder Eimantas sehen.

Eimantas war in einigen Situationen als Dreierschütze ziemlich clever...

....stimmt, aber ihm muss ich immer wieder klarmachen, dass er sich der Taktik des Teams unterordnen muss. Er will spielen, er will werfen, aber er muss dabei ruhig bleiben und da muss Individualität ihren Platz haben.

Gegen Aschersleben bekamen die Youngster kaum Spielzeit. Warum?

Na das war ein Topspiel und das wollten wir gewinnen. Und bei einem solchen Match müssen die Routiniers die Verantwortung tragen. Die Jungs haben ein Ziel vor Augen und dafür kämpfen sie und werden mit Spielzeit belohnt.

Am 18. Dezember geht es nach Königs Wusterhausen und dann Anfang des Jahres sind Bremen und Cuxhaven zu Gast. Gegen die eine Truppe wurde unglücklich verloren, die andere sind der Aufstiegskandidat Nummer 1. Ein nicht gerade leichter Jahresauftakt.

Und deshalb schaue ich erst einmal auf die Auswärtspartie in Königs Wusterhausen. Da haben wir schon eine gewisse Favoritenrolle, aber die haben in Aschersleben die Tigers geschlagen. Und was das neue Jahr angeht, da müssen wir schnell in Fahrt kommen.

Apropos Jahresende. Wo steht der Weihnachtsbaum der Familie Grepl?

In unserem Häuschen auf einem Dorf 20 Kilometer von Prag. Meine Frau wohnt mit unseren beiden Buben mit mir in Weißenfels. Jede dritte Woche ist sie aber in Tschechien, denn der 5-jährige muss in eine Art Vorschule.

Die Jungs auf den Basketballspuren des Vaters?

Bei dem Zweijährigen wäre das noch etwas früh. Aber der Große ist schon oft mit mir in der Halle und am Ball.

In dem Sinne eine gute Vorweihnachtszeit natürlich inklusive des nächsten Punktspiels.

Einen Filmbeitrag zum Spiel gibt es auch hier: rbwonline

Text: Manfred Hoffmann, Foto: Ben Bott





 
 
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