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BSW - Sixers
1.RLN: Verflixtes erstes Viertel! Endspurt nicht belohnt! PDF Drucken E-Mail
Montag, 16. Januar 2017 um 12:39 Uhr

Kleine Szene nach Spielschluss. Ein Fan der Sixers wünscht einem aus Cuxhaven gute Heimfahrt und fügt hinzu: "Vielleicht klappt es dieses Jahr mit dem Aufstieg." Die Antwort ist vielsagend: "Wir müssen hoch, bei dem Kader."

Was damit gemeint ist, das sahen die Zuschauer schon beim Warmmachen der Gäste, eine ziemlich großgewachsene Garde, die aus acht Ländern kommt, darunter die kurz vor der Sandersdorftour in Cuxhaven angelangten Kroaten Milan Dondur und Marko Milekic. Die beiden Zweimeterleute fügten sich sofort in das Team ein und sorgten zusammen für 22 Punkte und 12 Rebounds.

Beide Teams kamen zunächst nur schleppend ins Spiel. Nach 4.20 Minuten das fast Handballergebnis von 2:3 auf der Anzeigetafel. Die Schiedsrichter pfiffen äußerst konsequent, was aber den Spielfluss beider Teams nicht so richtig in Fahrt kommen ließ. Häufig wechselte die Führung.

Zum Ende des Viertels scheiterten die Sixers einige Male in aussichtsreicher Position und die treffsicheren Gäste konnten sich nicht unverdient zum Ende des ersten Viertels mit 17:12 absetzen. Das zweite Viertel begann gut für die Sixers. Zwei Treffer von Stankevicius und einer von Turudic, der dabei die Cuxhavener Defense regelrecht übersprang, ließen Hoffnung aufkommen. Als Ante Markoc sensationell drei Dreier am Stück warf, stand es bei noch sechs zu spielenden Minuten 27:27. Aber typisch für das gesamte Spiel, die Rot-Weissen konterten resolut. Besonders Petkovic überzeugte und kam am Ende auf 24 Punkte. Das zweite Viertel ging mit 25:26 wieder an die Gäste, aber unter den Sixersfans gab es nicht wenige, die an die Wende glaubten, trotz des 37:43 Halbzeitstandes.

Zunächst schien es, als könnten die Sixers die Sensation erreichen. Nach einem Dreier von Sandro Kordis kamen die Sixers auf 40:43 heran, aber mit einem Fehlabspiel und zwei vergebenen Freiwürfen von Adam Touray brachten sich die Sixers wieder selbst aus der Erfolgsspur. Die Freiwurflinie überhaupt war einer der Gründe, warum Cuxhaven am Ende siegte. Die Rot-Weissen waren an diesem Abend die besseren Freiwurfschützen. Mit einem sieben Punkte Rückstand ging es in das letzte Viertel. Die Stimmung in der Halle war bestens. Hallensprecher Klaus Fanke und die Trommeln der Crazys wurden zum Weckruf für das Team, aus dem 59:66 doch noch einen Sieg zu machen.  4.47 Minuten waren noch zu spielen und nach zwei getroffenen Freiwürfen von Sandro Kordis stand es 71:72 aus Sicht der Hausherren. Aber erneut legte Cuxhaven nach und brachte sich zwei Minuten vor Schluss wieder mit 79:71 in Front. Die letzten 120 Sekunden wurden zu einem erbitterten Fight beider Teams, in dem mit großer Leidenschaft gekämpft wurde.

Keinen Zuschauer hielt es mehr auf dem Platz. Kein Wunder, denn immer wieder kämpfte sich Sandersdorf an die Männer von der Nordseeküste ran. 83:85 stand es 12 Sekunden vor Schluss. Ein krachender Dunking von Rot-Weiss beendete alle Hoffnung und so hatten die Sixers nach einem starken vierten Viertel (27:21 für die Sixers) mit 86:89 das Nachsehen. Ärger und Niedergeschlagenheit standen dem Greplteam bei der traditionellen Abschiedsrunde von den Fans ins Gesicht geschrieben. Das "Schade" über die so knappe Niederlage wird bleiben genauso wie die Erinnerung an einen tollen Basketballabend in Sandersdorf. Potential zum Spitzenteam haben die Sixers. Wenn es gelingt, die leidigen Ballverluste zu reduzieren, dann wird Sandersdorf bis Ende der Saison für jedes Team ein äußerst unbequemer Gegner bleiben! Nachzuweisen bereits wieder am 21. Januar bei den Albafohlen in Berlin!

Weitere Bilder gibt es hier: Facebook

Text: Manfred Hoffmann, Foto: Ben Bott





 
 
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