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BSW - Sixers
Big Points in Sandersdorf! Starker Tag für die Sixersfamilie! PDF Drucken E-Mail
Montag, 13. März 2017 um 17:31 Uhr

Noch 4.30 Minuten Spielzeit im letzten Viertel. Auszeit. Die Sixers führen 59:56 und die Sandersdorfer Cheerleader stehen souverän gewagte Pyramiden. Werden die Sixers gegen Stade die gleiche Ruhe haben? Fehlwurf Stankevicius 59:59 Ausgleich. Fehlwurf Markoc 62:59 für Stade. Bringen sich die Sixers wieder einmal um ihren Lohn?

Zurück zum Anfang. Klaus Fanke heizt wie immer souverän die Stimmung an. "Wir müssen mit vier Punkten gewinnen, dann ziehen wir an Stade vorbei".

"Hey, wir wollen die Sixers sehen", klingt es aus den Boxen. Präsident Maik Leuschner im Gespräch am Eingang zu den VIP Plätzen. Die Sixers laufen ein, jeder Spieler Hand in Hand mit einem Minibasketballer aus den eigenen Reihen. Erster Punkt für Anja Petermann, stellvertretende Vereinschefin und für den Nachwuchs engagierte Basketballfrau im Verein.

Der erste Fünfer. Für die Sixers keine Überraschung. Tomas Grepl geht auf Nummer sicher. Kordis, Markoc, Tyrna, Williams und Touray laufen auf. Touray holt den Sprungball, die gut gefüllte Halle steht. Pass auf Williams, 35 Sekunden gespielt. Erster Korb im Spiel, erste Führung Sixers. Überraschung bei Stade, Ex-Sixer Tom Lipke nicht in der Startingfive. Sixers bauen leichten Vorsprung auf, Stade kontert effektiv. 5.52 auf der Anzeigetafel, Tom Lipke kommt. Williams und zweimal Kordis vergeben aussichtsreich, Adam Touray kassiert das zweite Foul von den am ganzen Abend souveränen Schiedsrichtern. Erneuter Ballverlust Markoc. Auf einmal die Sixers hinten mit 8:13. Grepl reagiert. Seine Bank mit gestandenen Profis ist kürzer als die von Stade. Sandro Kordis raus, Niklas Radestock rein. Tyrna, Fels in der Brandung an diesem Abend, wird gefoult. Er ist die Ruhe an der Freiwurflinie, nicht nur bei dieser Aktion. Beide Freiwürfe passieren den Korb. Winterstein kommt für den glücklosen Stankevicius. Und der Kapitän und der Blondschopf Winterstein bringen die Sixers wieder auf Fahrt und Tuchfühlung. Pass auf Radestock. "Danke für das Vertrauen Headcoach", scheint er zu sagen, zwei Punkte Sixers, 18:15 und vorbei das erste Viertel.

Maik Leuschner kommt mit Blumen und Präsent, die quirligen Sixers-Minis in seinem Gefolge. Hallensprecher Klaus Fanke klärt auf. Abschied und Dankeschön für Toni Dagga, Absolvent des Freiwilligen Sozialen Jahres bei der Basketballgemeinschaft, wichtige und nun vermisste Stütze im Nachwuchsbereich. Applaus und Überraschung zu Beginn des zweiten Viertels. Headcoach Grepl ist mutig und bringt natürlich den fast immer anwesenden Williams aber dazu Touray, Stankevicius, Radestock und Winterstein. Hallensprecher Klaus Fanke übermittelt noch Gratulation für die Landesmeisterschaft der U20 und der Vizemeisterschaft der zurückgekehrten Damen. Ausgeglichen inzwischen der Punktestand und Ante Markoc kommt. Der Regisseur an diesem Abend bemüht, aber leider glücklos, besonders mit seinen Dreierversuchen. Aber die Sixers haben an diesem Abend einen coolen Terrence Williams, der souverän versenkt. Roland Winterstein mit Dreiern in heißer Phase und Sandro Kordis, der sich steigert und einen beherzten Niklas Radestock. Halbzeitpause 32:28 für die Sixers. Wäre das das Ende, die Sixers lägen im internen Duell mit Stade mit einem Punkt vor. Aber es gab ja noch zwanzig Minuten Spielzeit.

Pausengespräche zwischen Biertresen und Toilette mit Crazys, Urgesteinen wie Lutz Kauert oder Gerd Leue. Werden wir Sixers endlich mal die Nerven für die Big Points zu Hause haben? Hoffen, Bangen, Anwurf. Start wie in Halbzeit eins, Tyrna souverän nach Foul an der Freiwurflinie, Markoc glücklos bei den Dreiern aber die Sixers halten den knappen Vorsprung. Der Spanier Damian Cortes Rey glänzt auf Seiten von Stade mit teilweise spektakulären Aktionen, Tom Lipke bleibt farblos und das Defensebollwerk der Hausherren hält stand. Mit 51:46 geht es in die letzten 10 Minuten.

Unnötige Ballverluste und Fehlwürfe hatten die Sixers um einen komfortableren Vorsprung gebracht. Stade kommt, siehe der Beginn dieses Berichts. Es folgen 4 Minuten und Dreißig Sekunden beständiges Wechselbad der Gefühle. Siegeshoffnungen der Stader als sie nach langen Minuten erstmals wieder mit 65:62 in Führung gehen. Auferstehung der Sixers mit einem bärenstarken Jaro Tyrna und Terrence Williams mit Nerven wie Drahtseilen im Schlussspurt. Hallensprecher Klaus Fanke beim Verkünden des 70:66 Endstandes längst nicht mehr zu verstehen.
Zwei Headcoaches nach dem Schlusspfiff am Spielfeldrand. Tomas Grepl, befreit von Zentnerlast entspannt: "Ich habe an die Jungs geglaubt, ja auch am Ende. Mit unserer Defense haben wir den Sieg geholt. Und Terrence Williams, ja, er war heute unser Bester."

Zwei Bänke weiter Nemo Weber, junger Headcoach der Stader, äußerst gefasst und konzentriert im Interview. "Ich bin stolz auf meine Jungs, stark wie sie sich immer wieder herangekämpft haben. Ein tolles Spiel mit einem am Ende besseren Momentum für die Sixers." Und was heißt die Niederlage in Sandersdorf für den Rest der Saison? " Nichts, ich schaue nicht dauernd auf die Tabelle und den Aufstieg in die ProB. Ich will als Coach mit meinem Team nur jedes Spiel gewinnen." Die Sixers müssen nächste Woche zu den angeschlagenen Tigers nach Aschersleben. Stade hat noch ein Duell offen mit Spitzenreiter Cuxhaven Anfang April!

Und im Anschluss gab es neben zahlreichen Autogrammen noch ein Gruppenbild der Spieler mit den Grundschülern der Pestalozzi Grundschule in Brehna. Seit einigen Wochen betreuen die Sixers hier wöchentlich die Schul-Arbeitsgemeinschaft. Der letzte Punkt an diesem Abend für die Basketballgemeinschaft Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen.

Text: Manfred Hoffmann, Foto: Ben Bott





 
 
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