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BSW - Sixers
1.RLN: Auftaktgegner Ebstorf! Routiniers dominieren die Niedersachsen! PDF Drucken E-Mail
Samstag, 23. September 2017 um 07:58 Uhr

Es ist keine Schande zu sagen: "Ebstorf TuS 1866, noch nie gehört!" Der Auftaktgegner für die Sixers in die neue Erstregionalligasaison hat jedenfalls die Geschichte auf seiner Seite.

Der Verein besteht gefühlte Lichtjahre länger als die Sixers. Und in der Gegend um das niedersächsische Dörfchen schlug 880 ein großes Heer der Wikinger die Sachsen. Möglich, dass die Ebstorfer Basketballer daher auch im Vereinsnamen die Knights tragen. Dass die Ritter in die 1. Regionalliga Nord aufgestiegen sind, das ist mit einem Namen verbunden: Leo Niebuhr. Der 31-jährige Centerhüne beschließt nach Basketballjahren in hochklassigen Vereinen Deutschlands seine Basketballkarriere als Spielertrainer in seiner Heimat.

Bei knapp sechs Tausend Einwohnern hat der Basketballverein immerhin acht Teams im Punktspielbetrieb. Im Team der Knights stehen neben einigen Talenten aus der Region auch einige Routiniers, allen voran der bullige US-Center Thomas Christopher.
Headcoach Tomas Grepl unterschätzt die Knights schon deshalb nicht, weil im letzten Jahr ein Aufsteiger zu Anfang der Punktspielrunde die Sixers unsanft auf den Boden der Realität brachte.

Tomas, Heute 19:00 Uhr beginnt in Ebstorf die Saison. Mit welchem Gefühl gehst Du nach anstrengenden Vorbereitungswochen in das erste Spiel?

Unterm Strich mit einem guten Gefühl. Das letzte Vorbereitungsspiel haben wir gegen Zwickau, auch eine Mannschaft in der 1. Regionalliga, mit 9 Punkten gewonnen, aber das sagt nur bedingt etwas aus über die Stärke in den Punktspielen, wo es darauf ankommt, jedes zu gewinnen. Den Anspruch habe ich als Trainer und hat auch das Team.

Sind alle Spieler fit?

Bis auf Jaro würde ich sagen ja. Jaro hat ja verspätet mit dem Training begonnen und braucht noch Zeit, um auf 100% zu kommen. Aber er ist erfahren genug und schafft das.

Sitzen alle Spielsysteme?

Wir haben natürlich einige Systeme aus dem letzten Jahr beibehalten und die neuen Spieler mussten sich damit vertraut machen. Aber mit den neuen Spielern eröffnen sich auch neue Möglichkeiten und die wollen wir nutzen. Wir wollen einen ehrlichen Basketball spielen. Jeder Spieler soll Spaß auf dem Feld haben, aber sich auch zu 100% einbringen und diszipliniert spielen. Nur auf diesem Weg werden wir Erfolge haben und nur auf diesem Weg werden die jungen Spieler sich ihre Einsatzzeiten erkämpfen können.
Die 1. Regionalliga ist eine Herausforderung auch für die Jungs, die mit dem Weißenfelser Bundesligateam trainieren. Die Mannschaften, auf die wir treffen, spielen einen physisch starken Basketball, auf den man sich einstellen muss. Wir haben den Vorteil, dass wir Spieler haben wie Eimantas oder Terrence, die sehr flexibel einsetzbar sind. Eimantas etwa als Aufbauspieler oder aber auch auf der Flügelposition. Terrence kann auch mal in der Mitte spielen. Und daraus ergeben sich viele Möglichkeiten für ein variables Spiel. Und mit Luka Petkovic haben wir einen starken Leader, der auch selbst viel Verantwortung übernimmt.

Was sind die Stärken und Schwächen im Team?

Unsere Stärke ist die Offense. Da werden wir zulegen. Arunas, Luka und Eimantas sind starke Dreierschützen. Wir haben talentierte junge und große Spieler im Team wie Alexander Herrmann, Jonas Niedermanner oder Benedikt Turudic, dazu die Routiniers. Wir müssen nur aufpassen, dass uns eine starke Offense nicht zu einer leichtfertigen Defense verleitet, denn das ist eine große Gefahr. Aber da habe ich als Trainer ein waches Auge darauf.

Tomas in der letzten Saison hast Du stärker immer auf das eigene Team geschaut als auf den Gegner. Bleibt es dabei?


Ja, denn natürlich kennen wir die Teams, auf die wir treffen. Die Tigers, Vechta oder Stade werden uns ganz besonders das Leben schwer machen wollen. Auch vor den Aufsteigern müssen wir Respekt haben. In Ebstorf, unserem heutigen Gegner, treffen wir beispielsweise auf Leo Niebuhr. Ich habe gegen ihn noch gespielt, da war Leo ein junger Center, der später u.a. in Oldenburg und Braunschweig erfolgreich war. Als Spielertrainer lässt er in seiner Heimat seine Karriere ausklingen. Also kein Grund das Team zu unterschätzen.

Tomas, Danke für das Interview und alles Gute für die erste Auswärtsaufgabe heute in Ebstorf. Ein Auto der Crazys ist am ebenfalls auf dem 300 Kilometerweg nach Ebstorf und wird ab 19:00 Uhr garantiert für Stimmung in der Halle sorgen! Wir versorgen euch ab 18:45 Uhr mit den wichtigsten Informationen auf unserer Facebook-Seite.

Text: Manfred Hoffmann, Logo: Ebstorf





 
 
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