Kein Spiel für schwache Nerven! Sixers gewinnen mit 72:68!

Die Sixers starten mit Zylka, Turudic, Stankevicius, Williams und Nieder-manner. Kapitän Luka Petkovic sitzt in Sportkleidung auf der Bank, der Einsatz an diesem Abend scheint eher unwahrscheinlich.

Die ersten Punkte des Spiels markiert Turudic für die Sixers.

Zylka legt nach und bei den nächsten Angriffen zeigt Terrence Williams, dass er gegen Schwelm mit starkem Zug zum Korb agiert. Beim Stand von 10:5 für den Gastgeber nimmt Headcoach Falk Möller die erste Auszeit; Niklas Geske, Schlüsselspieler der Schwelmer, ist bis dahin gut unter Kontrolle der Gastgeber. Bis Ende des ersten Viertels ändert sich am Spielverlauf wenig, die Sixers führen nach 10 Minuten verdient mit 18:11.
Ins zweite Viertel starten die Sixers unkonzentriert und mit schwachen Abschlüssen. Bei Schwelm setzt sich dagegen der Exludwigsburger Bundesligaspieler Niklas Geske zunehmend besser in Szene. Er ist zentraler Anspielpunkt seines Teams und sorgt selbst für entscheidende Punkte (18 am Ende). Nach einem 8:2 Lauf liegen die Schwelmer nach einem Dreier von Geske nicht unverdient mit 24:22 in Führung. Spätestens in dieser brisanten Phase, wo der Kapitän weiter auf der Bank bleibt, ist jedem Fan in der Halle klar, Luka Petkovic wird nicht eingesetzt, seine Muskelverletzung ist noch nicht auskuriert. In den letzten Minuten wechselt ständig die Führung. Die Gäste gewinnen am Ende das Viertel klar mit 19:10. Terrence Williams markiert den letzten Treffer für die Sixers, so geht der Gast mit 30:28 in die Halbzeitpause.

Da gibt es dann heftige Debatten unter den Fans über den Leistungsabfall der Sixers und ein herzliches Willkommen an Jaroslav Tyrna. Der Ex Sixerscenter war bei Freunden in Leipzig und ließ sich das Heimspiel der Sixers nicht entgehen. "Nein, Basketball spiele ich nicht mehr und den Sixers könnte ich jetzt auch nicht mehr helfen, mir fehlt die Kondition", so der sympathische Tscheche, der sich derzeit beruflich neu orientiert.
Aus der Halbzeitpause kommen die Sixers stark motiviert. Die Defense ist wieder aggressiver, der Gegner wird schon in der eigenen Hälfte gut attackiert und im Angriff setzen sich die Sixers wieder stärker in Szene. Verdienter Lohn: die Sixers gewinnen das Viertel mit 28:20 und mit sechs Punkten Vorsprung geht es beim Stand von 56:50 in das letzte Viertel.
Die Sixers starten mit Gille, Stankevicius, Niedermanner, Williams und Veit. Es folgen die stärksten Minuten der Sixers an diesem Abend mit Zuckerpässen u.a. von Williams auf Niedermanner mit anschließendem Korberfolg. Ein und das andere Mal zieht Terrence selbst erfolgreich zum Korb. Die Halle kocht spätestens nach einem tollen Dunking von Ferenc Gille zum 67:56, dreieinhalb Minuten vor Feierabend. Wer auf ein geruhsames Ende für die Sixers hoffte, sah sich jäh aus allen Träumen gerissen.  
Niklas Geske rüttelte seine Mannen zur Aufholjagd wach und traf natürlich selbst, während beim Gastgeber der Spielfaden riss. 68:68 stand es 1,26 Minuten vor Spielende. Die Sixers wankten, aber, Kompliment, sie fielen nicht. Das Team steckte nicht auf, kämpfte sich 27 Sekunden vor Schluss wieder mit 69:68 in Front. Schwelm setzte alles auf eine Karte und versuchte mit taktischen Fouls, die Sixers von der Siegerstraße abzubringen. Ferdinand Zylka bewies aber jetzt die Nerven. 7,3 Sekunden vor Schluss wurde er letztmals an die Freiwurflinie beordert und versenkte seine Würfe zum umjubelten 72:68 gegen starke Schwelmer. Der Rest ist schnell erzählt: die Sixers wurden auf der obligatorischen Hallenrunde von ihren Fans leidenschaftlich abgeklatscht. Frage an Headcoach Tomas Grepl nach seinem Blutdruck nach dem Herzschlagfinale. Entspanntes Lachen und: "Jetzt ist schon wieder alles ok!"
Die Sixers festigen mit dem Heimsieg ihren Platz im oberen Tabellenviertel und behalten ihre weiße Weste in Sandersdorf. Engagiert spielende Schwelmer verloren nacheinander gegen beide Aufsteiger und kassierten in Sandersdorf ihre dritte Niederlage hintereinander!

Punkte für die Sixers: Williams 22, Turudic 13, Stankevicius 13, Zylka 10, Gille 8, Niedermanner 4, Bär 2

Text: Manfred Hoffmann, Foto: ansichtssache

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