Die Facebook-Seite der BSW Sixers BSW Sixers meet Twitter Die BSW Sixers auf Google+

Unsere Hauptsponsoren

Autohaus Otto Grimm
Rothkegel Baufachhandel GmbH
Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld
Stahlbau Brehna GmbH
Leichtkonstruktionen Dach+Wand GmbH & Co. KG
Media GmbH Gesellschaft für Außenwerbung Wolfen

Termine

1. Regionalliga Nord

Weitere interessante Links

Besucher

Heute: 457
Gesamt: 842854

Suchen

BSW - Sixers
1.RLN: Sieg gegen Bremen! Lust auf Topspiel gegen Cuxhaven geweckt! PDF Drucken E-Mail
Montag, 09. Januar 2017 um 10:08 Uhr

Samstag 17:45 Uhr, draußen Frostgrade, im Sixersdome erfreulich mehr Leute als bei den Minusgraden eigentlich zu erwarten waren. Präsident Maik Leuschner ist die gute Laune anzusehen, als er seinen Stammplatz auf der Tribüne hinter dem Kampfgericht einnahm, zumal seine Sixers mit dem Testspielsieg in Stahnsdorf sich gut gerüstet für das Spiel gegen die Weser Baskets zeigten. Sandersdorfs Cheerleader standen schon beim Warmmachen hinter dem Sixerskorb, auf den die Weserjungs im Spiel werfen würden, bereit jeden Freiwurfversuch des Gegners mit Schwenken ihres Glitzerflitters zu erschweren.

Es war also alles angerichtet, musste nur noch die Startformation mit Tyrna, Kordis, Williams, Touray und Markoc zeigen, dass die Hinspielniederlage in Bremen ein Ausrutscher war. Adam Touray holte den Sprungball und nach einem Treffer von Ante Markoc nach 54 Sekunden war Sitzen für die Zuschauer auf den Tribünen angesagt.

Wer jetzt dachte, die Sixers ziehen ihr Spiel durch, sah sich getäuscht. Die Gäste nutzten jeden Stellungsfehler der Sixersdefense für erfolgreiche Korbleger und die Hausherren vergaben ihre Chancen. 2.30 Minuten vor Ende des Viertels musste der gutaufgelegte Hallensprecher Klaus Fanke das 10:12 für die Bremer verkünden. Das Spiel zu diesem Zeitpunkt der Beleg dafür, warum die Sixers in Bremen verloren haben. Mit einem 14:16 und sichtbar viel Gesprächsbedarf auf der Sixersbank ging es in die kurze Pause.

Überraschung durch den Headcoach, der zu den gestandenen Markoc, Williams und Tyrna nun Niklas Radestock und Roland Winterstein ins zweite Viertel als Starter aufs Feld schickte. Die Jungen brannten sichtbar. Doch nachdem Terrence Williams nach Foul seine zwei Freiwürfe daneben setzte, war Bremen erst einmal auf 14:21 enteilt. Dann kam unter starkem Beifall der Fans und mächtigen Paukenschlägen der Crazys der "Youngsterdoppelschlag". Zweimal zwei Punkte von Niklas Radestock und zwei eiskalte Dreier von Roland Winterstein brachten beim Uhrenstand von 6.53 Minuten die umjubelte 24:23 Führung. Kein Wunder, dass Headcoach Tomas Grepl sichtbar zufrieden beim Wechsel jeden seiner Jungs abklatschte, die das vom Trainer in sie gesetzte Vertrauen so eindrucksvoll gerechtfertigt hatten. Schön besonders der Auftritt von Roland Winterstein, der nicht nur die zwei Dreier traf, sondern sich endlich auch mal traute, im Eins gegen Eins auf den Korb zu ziehen. Locker spielten schließlich die Routiniers eine 15-Punkteführung heraus, die zum Ärger vom Headcoach durch einige Defensefehler leider nicht gehalten wurde. 33:18 dennoch ein starkes Viertelergebnis und 47:34 ein zählbarer Halbzeitvorsprung.

"Auf ihr Sixers" schallte es vom Hallenmikro Klaus Fankes und Tyrna, Kordis, Winterstein, Williams und Markoc nahmen das als Weckruf für einen 14:5 Lauf. Die Auszeit der Bremer brachte wenig Entlastung und die zunehmend aggressive Sandersdorfer Defense machte es den Weser Baskets schwer, geordnete Angriffe vorzutragen. Zudem sorgte besonders Center Tyrna für Lufthoheit unter den Brettern. Wären nicht einige unnötige Ballverluste den Sixers unterlaufen, dann wäre es nicht nur mit 73:55 ins letzte Viertel gegangen. Da brannte dann nichts mehr an, der Headcoach wechselte durch, von den Youngstern durfte auch Mick Neumann aufs Feld. Der Vorsprung wuchs und 1.29 vor Ultimo schallte es durch die Halle "Jetzt wollen wir die Hundert sehen!" Nach einem Foul musste Niklas Benndorf an die Freiwurflinie und behielt bei beiden Würfen die Nerven. 98:65 zeigte die Anzeigetafel 25 Sekunden vor Schluss, die Zeit aber konnten die Sixers nicht nutzen, um mit einem weiteren Treffer die magische Grenze erstmals in der Saison zu erreichen.

Der Stimmung in der Halle nach dem Schlusspfiff tat das keinen Abbruch. Zur Ehrenrunde wurden Spieler, Trainerstab, Betreuer und die engagierten Sandersdorfer Akrobatinnen reichlich mit Beifall bedacht. Als die Fans sich verabschiedeten, war immer wieder zu hören "Na dann, bis nächste Woche gegen Cuxhaven". Dem Schreiber dieses Berichtes ging es nicht anders. Als Samstag die erste Meldung längst auf "unserer Seite" stand und die Uhr auf Mitternacht ging, hatte es reichlich 700 Klicks gegeben. Wenn so viele kommenden Samstag zum Supertopspiel gegen Cuxhaven in der Halle wären... Die Jungs hätten es verdient!

Text: Manfred Hoffmann, Foto: Ben Bott





 
 
implementation and hosting by unitel buerosysteme