"Die Saison hat Spaß gemacht"

Es war seine erste Saison als Cheftrainer bei den BSW Sixers: Headcoach Sebastian Ludwig führte das Team mit 11 Siegen und 11 Niederlagen auf Rang sieben der Pro B Nord - und damit in die Playoffs. Die aber waren Ludwig, seinem Team und den Fans aufgrund der Corona-Krise nicht mehr vergönnt. Im Interview blickt Ludwig zurück auf die Spielzeit 2019/20.

Wie geht es dir gerade, wo bist du in dieser Zeit? Guckst du gerade Sixers-Videos aus dieser Saison?

Mir geht es sehr gut. Ich genieße tatsächlich mal die freie Zeit ganz ohne Basketball mit meiner Freundin zu Hause in Weißenfels. Lesen, Sport treiben, Filme schauen, Spiele spielen steht auf der Tagesordnung.

Was war der schönste Moment der Saison 2019/20?

Neben dem Erreichen der Playoffs die Spiele in Oldenburg und in Bochum, in denen wir sehr dezimiert aufgetreten sind und ohne nennenswerte Siegchance dennoch erfolgreich waren. Geholfen hat uns jeweils ein unfassbarer Teamspirit und Siegeswille.

Wie ist es eigentlich, Coach der Sixers zu sein?

Die meiste Zeit macht es viel Spaß. Ich war sehr frei in meiner Arbeit, da es keine direkten Vorschriften gibt. Dennoch habe ich mich natürlich eng mit den Verantwortlichen Coaches vom Kooperationspartner MBC ausgetauscht.

Wenn die Saison zu Ende gespielt worden wäre, was hätten die Sixers erreicht?

Ich denke das Saisonziel hatten wir ja ohnehin schon erreicht. Alles was dann kam, war die Kirsche auf der Torte. Das muss man einfach so sehen. Würzburg wäre ein sehr sehr schwieriger Gegner in den Playoffs geworden. Zumal wir immer noch nicht komplett hätten antreten können. Wir wären aber natürlich trotzdem angetreten um zu gewinnen. Eine Überraschung wäre ja vielleicht sogar drin gewesen.

Welcher Spieler hat dich so richtig überrascht?

Aus unseren eigenen Reihen war es vor allen Dingen Marco Rahn. Wie wichtig er für uns war, hat man vor allen Dingen in den Spielen gemerkt, in denen er verletzungsbedingt nicht auflaufen konnte. Außerdem hat Ole Sievers ein bockstarkes Debüt in Oldenburg geliefert. Vor allen Dingen defensiv. Von ihm erwarte ich eine größere Rolle in der kommenden Saison.

Was hätte man als Team besser machen können?

Wir hätten die knappen Spiele zumachen müssen. Davon hatten wir vor allen Dingen im zweiten Saisondrittel sehr viele. Außerdem hätten wir die verletzungsbedingten Ausfällte besser kompensieren müssen. Da gebe ich aber nicht ausschließlich dem Team die Schuld.

Warum sind die BSW Sixers für jeden Pro B Spieler eine gute Wahl?

Die Bedingungen sind gut. Es wird seriös gearbeitet. Das Umfeld ist familiär. Außerdem spielt die Kooperation zu einem Erstligisten natürlich eine sehr große Rolle. Gerade für junge Spieler sind die Sixers eine sehr gute Adresse.

Kommst du wieder kommende Saison?

Das bleibt abzuwarten und liegt ja nicht nur an mir. Mal sehen was der Sommer bringt. Die Saison hat Spaß gemacht. Ich möchte mich bei allen Spielern, Kollegen, Mitarbeitern und Fans bedanken.

Bild: Jens Mattern

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