Spielbericht #13: Richtig bitter

Sechster Anlauf für einen Auswärtssieg und zum sechsten Mal gescheitert. Nach der 68:72-Auswärtsniederlage bei den ART Giants Düsseldorf musste sich die dezimierte Sixers-Mannschaft jedoch fragen, warum sie nach einer Viertelstunde ihren bis dahin perfekt funktionierenden Gameplan einfach wegschmiss. 

Die Geschichte des Spiels
Nur zu neunt reisten unsere Jungs nach Düsseldorf, nach Yasin Turan und Robin Danes, die bereits gegen Köln fehlten, fiel nun auch noch Vincent Friederici (Wade) verletzungsbedingt aus. Doch auch mit nur neun Spielern lieferte die Mannschaft zum Start des Spiels ihre besten 15 Saisonminuten ab. Der Gameplan ging vollends auf und bestand aus vielen wichtigen Zutaten: Der Ball lief extrem schnell durch die eigenen Reihen, das Tempo war hoch. Es wurde klug und lange bis zum freien Werfer gepasst, Martin Jelic traf sicher. Düsseldorf wurde zu schwierigen Würfen gezwungen. Nachwuchs-Akteuer Aleksej Andjelic erzielte seine ersten ProB-Punkte - und was für welche. Zwei Dreipunktwürfe des 19-Jährigen in Folge sorgten für eine 28:19-Führung. Als Luka Petkovic nur wenig später mit einem eigenen Dreier auf 33:19 aus Sixers-Sicht erhöhte, keimte erstmals echte Hoffnung auf den ersten Auswärtssieg der Saison auf.

Doch was folgte, war kaum zu glauben. Eine schlechte Entscheidung in der Offensive, zwei Ballverluste und ein unsportliches Foul ließen das Spiel wie aus dem Nichts kippen. Düsseldorf war plötzlich präsent, angelte sich nahezu bei jedem Fehlwurf den Rebound und konnte den Rückstand bis zur Pause auf 34:36 verkürzen. 

Wer glaubte, unser Team würde sich in der Pause neu fokussieren, irrte. Düsseldorf machte auch zu Beginn des dritten Viertels einfach da weiter, wo es aufgehört hatte, steigerte seine defensive Intensität und konnte viertelübergreifend einen 22:0-Lauf hinlegen. Beim 56:39 nach 27 Minuten war den Gastgebern ein 31-Punkte Swing gelungen. Bitter. 

Das Positive: Die Mannschaft gab nicht auf. Kapitän Luka Petkovic, mit seiner besten Saisonleistung, führte die Mannschaft wieder näher heran. Mitte des vierten Viertels war das Team wieder in Schlagdistanz (62:55, 35.), doch um die Partie noch für sich entscheiden zu können, hätte die Mannschaft eine bessere Freiwurfquote (nur 7/16) und etwas mehr Glück aus der Distanz (11/32 Dreier) benötigt. Düsseldorf brachte den Sieg am Ende trotzdem verdient ins Ziel. 

Stimmen
Sebastian Ludwig, Trainer BSW Sixers: "Es ist unerklärlich, dass wir uns nach den starken 15 Anfangsminuten so den Stecker ziehen lassen. So ein Lauf des Gegners darf uns nicht passieren, erst Recht nicht, wenn er über die Halbzeitpause übergreifend stattfindet. Es wäre trotz der fehlenden Spieler mehr drin gewesen. Aber wenn du nach den Ausfällen so eine kurze Rotation hast, müssen alle Spieler performen, damit du eine Chance hast. Wir haben zu viele Offensivrebounds abgegeben und 17 Ballverluste sind auch zu viele. Was mich ärgert, sind neun verworfene Freiwürfe, diese Punkte haben am Ende gefehlt. Jetzt kommt nächstes Wochenende der Spitzenreiter Bochum zu uns, aber wir werden darum kämpfen, zu Hause weiter ungeschlagen zu bleiben."

Unser Team
Jelic 14, Sievers, Nadjfeji 5, Schmikale 7, Pantelic 7, Rahn 7, Antunovic 8, Petkovic 14, Andjelic 6
Komplette Statistik

Livestream
Hier könnt ihr das gesamte Spiel noch einmal im Re-Live verfolgen. 

Nächstes Spiel
Samstag 16.01.2021, 18.00 Uhr
BSW Sixers - VfL SparkassenStars Bochum

 

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