Playoff Viertelfinale Spiel 3: SBB Baskets Wolmirstedt - BSW Sixers

Nach einem denkwürdigen Freitagabend in der Sandersdorfer Ballsporthalle, der beste Werbung für den Basketballsport in Sachsen-Anhalt war, kommt es nun am Sonntag in Wolmirstedt zum alles entscheidenden dritten Spiel zwischen den SBB Baskets und den BSW Sixers. 

Das Spiel
SBB Baskets Wolmirstedt (1-1) - BSW Sixers (1-1)
Sonntag, 01.05.2022, 15.00 Uhr
Halle der Freundschaft Wolmirstedt
Triftstraße 8, 39326 Wolmirstedt

Die Bilanz der letzten 5 Spiele
Sixers: W vs Wolmirstedt 68:66 / L @Wolmirstedt 66:93 / W vs. Erfurt 92:74 / W @Erfurt 92:74 / L @Iserlohn 80:88 
Wolmirstedt: L @Sixers 66:68 / W vs. Sixers 93:66 / W vs. Coburg 75:74 / W vs. Erfurt 86:83 / L vs. Köln 85:89 

Die Lage der Liga

Für den Meister der Staffel Nord, die WWU Baskets Münster, ist der Traum vom Aufstieg in die ProA beendet. Die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen, in der regulären Saison in 22 Spielen nur ein einziges Mal bezwungen, verlor am Freitagabend auch ihr zweites Viertelfinalspiel bei der OrangeAcademy Ulm mit 89:105. Ein bitteres Ende für Münster. Den Kopf aus der Schlinge ziehen konnten noch einmal die EPG Baskets Koblenz, die Spiel zwei in Düsseldorf mit 78:64 für sich entschieden. Damit kommt es am Sonntag in Koblenz zu Spiel drei. Genauso übrigens wie in Dresden. Die Titans unterlagen bei Rist Wedel überraschend 80:88 und brauchen nun ihrerseits einen Sieg, damit nicht auch der Meister der Südstaffel im Viertelfinale scheitert.

Die Lage bei uns
Wenn das Spiel am Freitagabend noch 30 Sekunden länger gedauert hätten, wäre es wahrscheinlich anders ausgegangen. So aber bleibt einer der denkwürdigsten und erfolgreichsten Playoff-Auftritte der BSW Sixers im Gedächtnis. Rund 550 Fans, darunter ein großer Block aus Wolmirstedt, veranstalteten ein Spektakel und steckten damit vor allem das Heimteam an. Das musste mit Robin Danes (Verletzung) und Evans Rapieque (für den SYNTAINICS MBC zeitgleich im Einsatz) auf zwei Stützen verzichten, Ole Sievers konnte nur sechs Minuten beisteuern. Dafür sprangen andere in die Bresche. Lukas Kazlauskas (22 Punkte), Kapitän Marco Rahn (15) und Vincent Friederici (12) führten ein Team an, dass kämpferisch das letzte aus sich herausholte und Mitte des 2. Viertels sogar 39:19 in Führung lag. Zur Pause waren es noch 13 Zähler Vorsprung (45:32). Nach dem Wechsel robbte sich Wolmirstedt heran, doch mit unbändigem Willen und den Fans im Rücken rettete das Team den Sieg in einer unfassbar spannenden Schlussphase ins Ziel. Auch für den Sonntag wird in Abstimmung mit dem erneut zeitgleich spielenden Kooperationspartner MBC versucht, wieder eine konkurrenzfähiges Team beisammen zu haben. Danke nach Weißenfels! Wieviel die Jungs noch im Tank haben, bleibt abzuwarten, aber dass sie sich dieses Spiel drei verdient haben, daran zweifelt niemand. Und wer es sich erkämpft, der will es auch gewinnen - noch nie standen die BSW Sixers im Playoff-Halbfinale. 

Stimmen
"Die erste Halbzeit war die Grundlage für den Erfolg. Am Ende waren wir stehend K.o., aber die Jungs haben diesmal bis zur letzten Sekunde gekämpft. Das war der entscheidende Unterschied zu Spiel eins. Auch als im dritten und vierten Viertel die Runs kamen von Wolmirstedt, haben wir nicht nachgelassen und den Vorsprung ins Ziel gerettet. Die Fans haben uns unglaublich viel Energie gegeben, dafür ein riesengroßes Dankeschön. Jetzt müssen wir regenerieren und werden versuchen, auch Spiel drei am Sonntag für uns zu entscheiden." 
Chris Schreiber, Trainer BSW Sixers

"Die Sixers sind in Spiel zwei so aufgetreten, wie wir es erwartet haben. Sie sind gut aus der Kabine gekommen, haben hart gespielt und wir haben nicht genügend gegengehalten. Jetzt haben wir in Spiel drei am Sonntag Heimrecht und werden alles geben. Aber ob es einen Favoriten gibt, kann ich nicht sagen."
Eiko Potthast, Trainer SBB Baskets Wolmirstedt

Was man über den Gegner wissen muss
Es war nicht der Abend von Jordan Talbert am Freitag. Der sonst so treffsichere US-Amerikaner der SBB Baskets steuerte bei nur 1/13 Würfen ganze drei Punkte bei. Auch aus der Distanz (5/21) ließen die Wolmirstedter insgesamt zu viele Punkte liegen. Die schwache Anfangsphase kostete die Gäste am Ende den Sieg - und dies trotz 15 Offensivrebounds und 15 daraus resultierenden Punkten. Nun aber kehrt die Serie in die Halle der Freundschaft zurück, wo sie auch begonnen hat. 

Tickets
Tickets können im Vorverkauf hier erworben werden, die Tageskassen öffnen zudem um 13.30 Uhr.

Livestream
Die SBB Baskets bieten einen Livestream von der Partie an. 

 

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Platz der Deutschen Einheit 4a,
06792 Sandersdorf-Brehna

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