Gekämpft bis zum Schluss

Die Saison 2021/22 in der BARMER 2.Basketball-Bundesliga ProB ist für die BSW Sixers beendet. Im dritten und alles entscheidenden Viertelfinalspiel unterlag die Mannschaft bei den SBB Baskets Wolmirstedt mit 64:82.

Die Geschichte des Spiels
Nur knapp 40 Stunden nach dem kräftezehrenden Spiel zwei in Sandersdorf trafen sich die beiden Kontrahenten erneut - diesmal in Wolmirstedt. Erneut mussten die Sixers in Robin Danes (Verletzung) sowie Evans Rapieque und Hendrik Warner (beide parallel beim MBC) auf drei Spieler verzichten - und trotzdem holte die Mannschaft noch einmal alles sich heraus.

Vor allem nach dem starken Start der Wolmirstedter (15:4/6.) bewies sich die Moral des Teams. Bis zum Ende des Viertels drehte das Team mit unglaublich viel Energie und Dreiern von Sandro Antunovic, Marco Rahn und Vincent Friederici den Punktestand auf 21:25. Die knapp 700 Fans in der Halle der Freundschaft in Wolmirstedt konnten es kaum glauben - der große mitgereiste Sixers-Block hingegen wurde noch lauter, als er sowieso schon war.

Auch der Start in das 2.Viertel gelang aus Sixers-Sicht: Frederik Rungby erzielte einen Dreier, Lukas Kazlauskas gelangen ein Steal und 2 Punkte im Fastbreak, danach legte der Litauer den Ball für Vincent Friederici auf: 32:21 für die Sixers. Doch Wolmirstedt konterte bis zur Pause, nutzte einige Schwächen und die tiefere Bank aus, legte einen starken Run an und war beim Halbzeitpfiff beim 39:40 wieder dran.

Die Entscheidung fiel dann im dritten Viertel, das die Sixers mit 9:25 abgeben sollten. Die Foulbelastung stieg, die Kräfte schwanden von Minute zu Minute. Wolmirstedt hingegen hielt da Tempo hoch, pflückte Rebound um Rebound und traf nun seine Würfe: Zehn unbeantwortete Punkte zum Start des Viertels am Stück, danach setzte sich der Favorit immer weiter ab und zog schließlich 64:49 (30.) in Front. 

Sven Papenfuß Dreier zum Start des letzten Abschnittes machte noch einmal kurz Hoffnung (65:52/32.), doch die Wolmirstedter ließen nun keine Luft mehr an diesen Sieg. Bis zur letzten Sekunde kämpfte das Sixers-Team, verlor am Ende auch noch Lukas Kazlauskas und Marco Rahn mit ihren jeweils fünften Fouls, gab aber nie auf. Und am Ende gab sogar noch Youngster Felix Schwabe sein ProB-Debüt.

Und trotzdem wurde das Team am Schluss von den Fans gefeiert. Und das völlig zurecht. Zum zweiten Mal in Folge hat die Mannschaft das Playoff-Viertelfinale erreicht - und das Halbfinale war keine Utopie. Am Montag um 17 Uhr können sich an der Sandersdorfer Ballsporthalle Teams und Fans von dieser Spielzeit verabschieden. Nicht alles lief perfekt 2021/22. Aber vieles richtig gut.

Stimmen
Chris Schreiber, Headcoach BSW Sixers: "Natürlich ist man erst einmal enttäuscht über das Ausscheiden und das Saisonende. Wir können erhobenen Hauptes aus dieser Saison gehen, wir haben auch heute wieder alles, was wir noch hatten, auf dem Feld gelassen. Die Rotation war klein, Lukas hat sich im Spiel verletzt und trotzdem konnten wir uns in diesem intensiven Spiel über weite Strecken gut präsentieren. Wir haben den Start verschlafen, haben uns dann aber gesteigert. Der Beginn des dritten Viertels war eine Katastrophe, wir haben kaum noch einen Rebound gesehen. Dieses schwache dritte Vietel hat dann am Ende auch den Ausschlag gegeben, die anderen waren alle eng. Wir hätten in der zweiten Halbzeit einfach mehr als nur einen Dreier treffen müssen."

Eiko Potthast, Trainer SBB Baskets Wolmirstedt: "Wir hatten einen sehr guten Start ins Spiel. Das war wichtig und wir hatten es uns auch vorgenommen. Danach waren die Sixers sehr aggressiv und haben das Spiel wieder gedreht. Das 39:40 kurz vor der Halbzeit hat das Momentum auf unsere Seite gezogen. Wir haben uns in der Kabine vorgenommen, das Tempo nach der Pause sofort wieder hochzuhalten, wir wussten, dass die Sixers am Freitag in Spiel zwei viel Energie auf dem Feld gelassen haben."

Lukas Kazlauskas, BSW Sixers: "Sie haben ihre tiefere Bank und ihre Erfahrung heute ausgespielt. Ich denke, wir haben trotzdem alles gegeben, wollten die Serie nicht ohne eigenen Sieg abgeben und das haben wir geschafft. Die Saison war trotzdem ein Erfolg, wir haben das Viertelfinale erreicht und einem der besten Teams der ProB einen großen Kampf geliefert."

Unser Team
Schwabe 6, Sievers 6, Antunovic 9, Kazlauskas 11, Rahn 6, Rungby 5, Friederici 19, Warner, Papenfuß 7, Urbansky 1
Komplette Statistik

Das Spiel im Re-Live
Hier könnt ihr das Spiel noch einmal im Re-Live verfolgen.


 

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