Spielbericht Spieltag #8: Nach Hause gekämpft

Nein, Heimspiele der BSW Sixers sind in dieser Saison wahrlich nichts für schwache Nerven. Auch diesmal nahm unser Team die Fans mit auf eine emotionales Auf und Ab, konnte jedoch am  Ende einen 65:61-Heimsieg gegen Lok Bernau bejubeln.

Die Geschichte des Spiels
Wie schon in der Vorwoche fand das zweite Ostderby im Sixers-Dome nicht nur auf dem Feld, sondern auch auf den Rängen statt. Bernau hatte einen Fanblock mitgebracht, der genau wie die anderen knapp 300 Besucher sein Kommen nicht bereuen sollte.

Sixers-Coach Chris Schreiber begann mit der gewohnten ersten Fünf. Direkt zu Beginn kam es auch gleich zum Bruderduell von Vincent und Mark Friederici. Letzterer sorgte von der Freiwurflinie für die erste Bernauer Führung, die aber postwendend von Robin Danes von jenseits der 6,75m gekontert wurde. Es dauerte bis Mitte des 1. Viertels, bis der Sixers-Motor ins Laufen kam. Youngster Ole Sievers sorgte mit fünf Punkten, darunter ein Buzzerbeater-Dreier, für die 18:12-Führung nach den ersten zehn Minuten.

Zu Beginn des zweiten Viertels tauschten beide Mannschaften einige Punkte aus, ehe der größte Spieler im Sixers-Kader, Sören Urbansky, für die Neun-Punkte-Führung sorgte (24:15/13.). Ein weiterer Dreipunktewurf vom ehemaligen Bernauer Evans Rapieque sowie ein Korbleger bedeuten die erste zweistellige Führung der Hausherren. (29:15/15.). Die Brandenburger konterten ihrerseits mit einem 7:0-Lauf und Chris Schreiber bat zur Auszeit. Die eigene Defense stand nun wieder sicherer und die Bretter wurden kontrolliert, so dass beim Halbzeitstand von 34:27 die Seiten gewechselt wurden.

Wie schon so häufig in dieser Saison war es das dritte Viertel, welches die Zuschauer in der Ballsporthalle Sandersdorf zum Haareraufen brachte. Zwar eröffnete Sixers-Topscorer Robin Danes mit einem Distanzwurf den dritten Abschnitt, doch die Gäste waren nun die spielbestimmende Mannschaft. Marc Christoph Tilly sorgte in der 25. Minute für die erste Bernauer Führung seit langem. Lukas Kazlauskas sorgte mit einem Korbleger zwar nochmal für den Ausgleich, doch die Rand-Berliner hatten vor dem Schlussabschnitt weiter die Nase vorne und gingen ihrerseits mit einer 5-Punkte-Führung in das entscheidende letzte Viertel.

Marc Friederici sorgte mit seinem Korbleger für die erste zweistellige Führung der Gäste (47:57(31.) und die Zuschauer in der Sandersdorfer Ballsporthalle wurden etwas unruhig. Mit viel Energie und zahlreichen Offensivrebounds fighteten sich die Sixers mit einem 8:0-Lauf zurück in die Partie. Spätestens nach Sandro Antunovics Dunk zum 55:57 hielt es niemanden der rund 300 Zuschauer auf seinen Plätzen. Lukas Kazlauskas sorgte für den Ausgleich und Kapitän Vincent Friederici drückte seinem Zwillingsbruder seinen einzigen Dreier des Tages ins Gesicht - die Sixers hatten sich die Führung zurück erobert. (62:59/37.).

Die Gäste warfen alles in die Wagschaale, doch die Sixers gaben den Sieg nicht mehr her. Vincent Friederici sorgte mit zwei verwandelten Freiwürfen sechs Sekunden vor Schluss für den 69:65-Endstand. Durchatmen. Jubel. 

Stimmen
Chris Schreiber, Headcoach BSW Sixers: "Die Situation heute ähnelte der Vorwoche gegen die TKS49ers. Bernau musste zu neunt ohne Headcoach und einige wichtige Spieler antreten. Wir sind diesmal mit der richtigen Energie rausgekommen, haben die Rebounds klar dominiert. Die Arbeit daran in dieser Woche hat sich gelohnt. Wir haben erneut einen starken Lauf der Gäste kassiert, konnten diesmal im vierten Viertel das Blatt noch einmal wenden. Ein riesigen Dank auch an die Fans, die jede Sekunde hinter uns gestanden haben."

Evans Rapieque, BSW Sixers: "Die Niederlage vergangene Woche hat uns alle gewurmt und war sehr ärgerlich. Wir haben danach gut trainiert und konnten es auch im Spiel umsetzen. Basketball ist ein Spiel der Läufe, es war wichtig, dass wir zurückgekommen sind. Wir müssen es schaffen, die schwachen dritten Viertel abzustellen. 

Davide Bottinelli, Assistant Coach Lok Bernau "Es war ein sehr spannendes Spiel. Wir haben bis zum Schluss an den Sieg geglaubt und diese Überzeugung hat uns auch geholfen, immer dranzubleiben. Auch als die Sixers einen Run gestartet haben, waren wir in der Lage gegenzuhalten. Wir hatten Probleme im Rebound und haben das nie wirklich lösen können."

Unser Team
Schwabe DNP, Angenstein DNP, Sievers 5, Rapieque 4, Antunovic 8, Kazlauskas 9, Danes 23, Rungby 5, Friederici 9, Warner, Papenfuss 3, Urbansky 3
komplette Statistik

Nächstes Spiel
9. Spieltag
21.11.2021 - 17.00 Uhr 
Rist Wedel - BSW Sixers

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