Die BSW Sixers haben ihr Auswärtsspiel bei Rasta Vechta II knapp mit 67:72 verloren. In einer intensiven und lange offenen Partie entschieden am Ende Kleinigkeiten zugunsten der Gastgeber.
Die Sixers erwischten den besseren Start und präsentierten sich von Beginn an wach und fokussiert. Mit aggressiver Verteidigung und gutem Zusammenspiel erspielten sich die Gäste früh leichte Vorteile. Das erste Viertel ging mit 19:14an die Sixers, die insbesondere defensiv überzeugten.
Auch im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung ausgeglichen. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die Sixers hielten das Tempo hoch und nahmen eine knappe 34:31-Führung mit in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel wendete sich jedoch das Blatt. Rasta Vechta II erhöhte die Intensität, während die Sixers offensiv ihren Rhythmus verloren. Vor allem aus der Distanz fanden die Gäste nur selten ihr Ziel. Vechta nutzte diese Phase konsequent aus und entschied das dritte Viertel deutlich mit 20:12 für sich.
Im Schlussabschnitt warfen die Sixers noch einmal alles in die Waagschale. Mit großem Einsatz und viel Kampfgeist blieb die Partie bis in die Schlussminuten offen. Trotz stabiler Defensivarbeit gelang es jedoch nicht mehr, das Spiel zu drehen. Die Gastgeber agierten in der Crunchtime abgeklärt und zeigten sich insbesondere von der Freiwurflinie äußerst sicher (93 %).
Statistisch bewegte sich die Partie insgesamt auf Augenhöhe. Beide Teams sammelten jeweils 37 Defensiv-Rebounds, auch bei den Fouls herrschte mit 19:19 Gleichstand. Den Ausschlag gaben letztlich die bessere Freiwurfquote der Gastgeber (13/14) sowie die schwache Dreierquote der Sixers (20 %), die an diesem Abend den Unterschied ausmachten. Trotz 15 verwandelter Freiwürfe bei 21 Versuchen (71 %) blieben hier wichtige Punkte liegen.
Am Ende steht für die Sixers eine bittere, aber lehrreiche Niederlage. Nun gilt es, die richtigen Schlüsse aus dieser engen Partie zu ziehen und im kommenden Spiel wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.